IM SEE 2006                                                                         

Mit Fotoapparat und Videokamera folge ich einer Frau, die ich gebeten habe,mit einem Spitzenkleid bekleidet schwimmen zu gehen.

So gesellt sich zur eigenen Erfahrung des Schwimmens im See (die weiche Kühleauf der Haut,das Abgleiten des Alltags,das Getragenwerden, das Verschwinden des Körpers im trüben Grün, die Wahrnehmung der Umgebung, das Hören des eigenen Atems und des Herzschlags mit den Ohren unter Wasser, die Anstrengung, das Alleine-auf-sich-gestellt-sein) die Beobachtung der Spiegelungen von Körper und Umgebung auf dem Wasser sowie der

WasserbewegungendurchWind und den sich bewegenden Körper.

 

Durch Reflexionen scheint der Mensch mit dem Wasser zu verschmelzen, sich darinaufzulösen. Lässt er sich nicht gerade treiben kämpft er gegen Masse und Strömung.

 

Es entsteht ein Serie von 10 großformatigen und 3 mittelformatigen Gemälden.

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© Anja Hantelmann